Auf dem Sulinger Kreuz bewegt sich etwas! Sonderfahrt vom
02.10.2011
Seit Jahren ist kein Personenzug
mehr von Bassum nach Sulingen gefahren. Nun war es kurzfristig doch noch soweit.
Zum Sulinger Herbstfest konnten Fahrgäste nach Sulingen fahren, allerdings nicht von
Bassum, sondern über Twistringen und Diepholz.
Dank eines engagierten Einsatzes der beteiligten
Abteilungen der DB AG in Hannover, Bremen und Osnabrück war die Sonderfahrt auf der
ansonsten nur im Güterverkehr betriebenen Strecke zwischen Diepholz und Sulingen
möglich.
Das "Aktionsbündnis Eisenbahn Bassum-Bünde" (AEBB) hatte bereits vor einigen
Wochen begonnen den alten Bahnsteig 3 vom Bewuchs zu befreien und Zuwegungen wieder
benutzbar zu machen.
In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Eisenbahnverein (DEV) in
Bruchhausen-Vilsen sollte zum Sulinger Herbstfest wieder ein Zug nach Sulingen fahren. Zum
Einsatz kam nun der historische „Esslinger“ Triebwagen mit Steuerwagen, der 1956 bei
der Esslinger Maschinenfabrik für die Nordfriesischen Verkehrsbetriebe AG (NVAG) in
Schleswig-Holstein gebaut wurde. Dieser elegante beige/blaue Triebwagen kommt normal auf
der Strecke zwischen Syke und Eytrup zum Einsatz und vertritt dort den „Kaffkieker“.
Die Abfahrt war in Syke, mit Halt in Bassum, Twistringen, Barnstorf und Diepholz. Leider
waren zwischen Diepholz und Sulingen die Bahnsteige nicht mehr vorhanden, so das hier
regulär nicht mehr gehalten werden konnte. Als Erinnerung an den früheren Bahnverkehr
und für die Besucher des Sulinger Herbstfestes pendelte der Treibwagen am späten
Nachmittag von Sulingen nach Barenburg und zurück.
Bis 1994 besaß die Stadt Sulingen einen regelmäßigen
Pendelverkehr nach Bassum und Rahden in Nordrhein-Westfalen. Dann aber beendete die Bahn
ihr Angebot auf der Strecke -
Das "Aktionsbündnis Eisenbahnstrecke Bassum-Bünde e.V." steht nun für die
Reaktivierung des Sulinger Kreuz, damit stehen folgende Bahnstrecken und Aufgaben in
Verbindung:
20.08.2011 / Unterwegs mit dem
Südheide-Express auf der OHE -
Willkommen in Müden-Örtze ...., Perle der Südheide
Im August 2011 stellt Günter Krebs von den Helmstedter
Eisenbahnfreunden ein interessantes Programm zusammen.
Mit dem Triebwagen T1 "Anton" der Lappwaldbahn
führt die Sonderfahrt von Weferlingen, über Braunschweig und Lehrte zum DB Bahnhof in
Celle.
In Celle wird die Weiche auf die OHE (Osthannoversche Eisenbahn) umgelegt, um auf deren
Strecke über Celle-Vorwerk, Hustedt, Hasselbusch und Hermannsburg nach Müden-Örtze zu
gelangen. Auf dieser Strecke findet sonst kein Reisezugverkehr statt und die Teilnehmer
der Fahrt haben somit die seltene Gelegenheit auf nostalgischer Strecke in die Südheide
zu gelangen.
Nostalgisch darum...., weil an etlichen kleinen Bahnhöfen der OHE-Strecke heute noch
Verladungen, überwiegend von Holz statt finden....., etliche unbeschrankte
Bahnübergänge den Lokführer zum Signal geben auffordern und die Streckenführung
landschaftlich geprägt ist, also Schallschutzwände, Oberleitung, Hochbahnsteige nicht zu
sehen sind.
In Müden findet nach Ankunft des Zuges ein geführter
Ortsrundgang von einer Stunde statt und endet mit der Möglichkeit zum Mittagessen am
Restaurant Heidesee.
Nach dem Essen erwarten Kremserwagen (Pferdekutschen) interessierte Teilnehmer zu einer
Fahrt durch die blühende Heide.
Am späten Nachmittag ertönt der Abfahrtspfiff zur Rückfahrt,
Resümee: "Wieder einmal eine interessante und gelungene Sonderfahrt auf selten
befahrenen Gleisen"
Vielen Dank an den Lotsen der OHE, der mit einer sehr
sympathischen Umgangsform die Sonderfahrt bereichert hat.
08.04.2011 bis 09.04.2011 /
Dieselpower mit Nohab MY 1149 der Altmark Rail -
Sonderzug in das Jerichower Land/Loburg und Mansfelder
Land/Klostermansfeld
Dem Publikum der Magdeburger Eisenbahnfreunde wurde in
ausverkauften Sonderzügen ein interessantes Programm angeboten, die Zugleistung übernahm
die schwere, sechsachsige Nohab MY 1149 auf folgenden Fahrten durch Sachsen-Anhalt.
Freitag, 08.04.2011 - Text Magdeburger Eisenbahnfreunde:
Gegen 09.15 Uhr möchten wir gern mit Ihnen als Gast an Bord unser
Veranstaltungswochenende beginnen und mit Ihnen auf Tour gehen!
Nach kurzer Fahrt auf der Berliner Hauptstrecke verlassen wir dann in Biederitz das
"hektische Tagesgeschen" und begeben uns auf eine gemütliche Nebenbahnreise via
Büden und Loburg bis hin zum Streckenendpunkt nach Altengrabow. Der Aufenthalt in Wagen
mit dem Flair der Deutschen Reichsbahn und unser ziehendes "Arbeitspferd" sollte
hier schon für "weißte noch, damals als...."sorgen! Letztendlich auch eine Art
Zeitreise.
Im Rahmenprogramm ist die Besichtigung des Museums der ehemaligen Kleinbahn des Kreises
Jerichow I in Altengrabow enthalten, bevor wir gegen 16.15 Uhr wieder in Magdeburg
eintreffen.
Sonnabend, 09.04.2011 - Text Magdeburger Eisenbahnfreunde:
Schön wenn Sie bis gegen 08.00 Uhr den Weg zum Hbf in
Magdeburg gefunden haben! Nachdem Sie ganz entspannt den reservierten Sitzplatz
eingenommen haben, geht's nun los!
Nach der Fahrt zunächst durch die südlichen Vororte von Magdeburg und Zustiegshalten in
den Salzlandkreisorten Schönebeck und Stassfurt bringen wir Sie in das Mansfelder Land,
wo Sie nun nach der Bahnfahrt im Flair der 70/80er Jahre wohl doch schon nostalgische
Gefühle erleben konnten, den Bf von Klostermansfeld erreichen. Damit die Fahrt richtig
gemütlich wird, spielt der Rechtsanwalt und Jazzpianist Reiner Schock im Zug Klavier.
In Klostermansfeld heißt es umsteigen - bahnmäßig in die Kleinbahn, gefühlsmäßig in
die Zeit der Technik von damals! In den nun folgenden Stunden sind wir gemeinsam Gäste im
Mansfelder Land, erleben einen Rundgang durch die Werkstatt für hist. Eisenbahnfahrzeuge
bei der Malowa und dürfen Platz nehmen in einem dampflokbespannten Kleinbahnzug auf der
ältesten sachsen-anhaltischen Schmalspurbahn!
Von kompetenten Mansfelder Kollegen begleitet erfahren Sie garantiert in den folgenden
Stunden viel Wissenswertes zu Region und Technik während der Fahrt durch die doch sonst
als eher karge Landschaft bezeichnete Region ! Abgesehen von Zwischenhalten zum
fotografieren, werden Sie die Gelegenheit für ganz neue Ausblicke hier mitnehmen!
"Leider" kann ich Ihnen dann nur eine kleine Verschnaufpause von den hier
gewonnenen Eindrücken geben, denn nach dem wir mit Ihnen dann Klostermansfeld verlassen
haben, wird es auf unserer gemeinsamen Rückfahrt nach Magdeburg noch einen kleinen
Abstecher nach Aschersleben geben.
Mein Tipp für den Aufenthalt in Aschersleben kann für technikinteressierte Fahrgäste
nur ein Besuch im ehemals und heute vom EC Aschersleben genutzten Bw-Bereich am
Güterbahnhof sein (egal ob die "alten" Autos der Marken
Trabant-Robur-Garant-Tatra oder die Bw-Anlagen mit den vielfältig vorhandenen
Eisenbahnfahrzeugen locken- es lohnt !)oder für Fahrgäste ,welche sich die Beine
vertreten wollen kann ein individueller Stadtrundgang auf den Spuren der Landesgartenschau
von 2010 interessant sein. Und danach geht's zurück nach Magdeburg Hbf,dieser wird vsl
gegen 19.30 Uhr als Endpunkt der Samstagsfahrt erreicht.
06.02.2011 / Mit
"Volldampf" durch den Thüringer Wald -
Dampfsonderzug Rodelblitz
Am ersten Februarwochenende war es soweit, Freunde der
Nostalgieeisenbahn aus Norddeutschland machten sich auf den Weg nach Thüringen,
treffender geschrieben, in den "Thüringer Wald".
Und was das für ein "Wald" im bergigen Bundesland Thüringen
ist...., hier kann eine Dampflok zeigen welche stampfenden Geräusche sie von sich gibt
und ob Lokführer und Heizer sich mit "Wasser kochen" und "Regler
bedienen" verstehen.
Die stampfenden Geräusche waren schon eher ein nicht aufhörendes Knallen, welches
Dampflok 41 1144-9 in den Thüringer Wald schallte und mit einem Echo wieder zurück kam.
Der Sonderzug mit der kohlegefeuerten 41 1144-9 und vier Bghw Wagen versetzte die
Fahrgäste ins Staunen, wie ein Blitz (Sonderzug Rodelblitz) ging es die Steigung von
Eisenach zur Ski-Metropole Oberhof hinauf.
Um 10:22 Uhr hieß es Abfahrt in Eisenach, Oberhof wurde pünktlich um 12:32 Uhr erreicht,
mit einer Talfahrt ging es zum Restaurieren (Kohle, Wasser nehmen der Dampflok) in das BW
Arnstadt, wo auch der Sonderzug überpünktlich um 13:04 Uhr am Arnstadter Hauptbahnhof
eintraf.
Seit 13 Jahren fährt der Rodelblitz von Januar bis
Februar- jedes Wochenende Sonnabend und Sonntag die Strecke zwischen Eisenach und
Arnstadt... und immer noch steht die Thüringer Bevölkerung an den Fenstern ihrer
Häuser und winkt dem Rodelblitz mit freundlichem Lächeln zu, ein Lächeln mit Gedanken
zur längst vergangenen Dampflokzeit?!
Information:
Haltepunkte an der Strecke Eisenach - Arnstadt:
Bad Salzungen - Immelborn - Wernshausen - Schmalkalden - Steinach-Hallenberg - Zella
Mehlis - Oberhof (Thür.) - Gehlberg - Arnstadt Hbf
Zur Sonderfahrt- auf der ehemaligen DB-Strecke
"Derneburg - Seesen" zog es an diesem sonnigen Sonntag
zahlreiche Fahrgäste.
Trotz kaum vorhandener Stehplätze verharrten die in Derneburg zugestiegenen Fahrgäste
bis zur Endstation Bornum reiselustig im Zug, der größte Teil an Sitzplätzen war auf
der Fahrt von Bornum schon vergeben.
Ab Bornum ist der weitere Streckenverlauf
Richtung Seesen vor Jahren abgerissen und dient in der heutigen Zeit einem Fahrradweg.
Die heute noch vorhandenen Gleise "Derneburg - Bornum" dienen
hauptsächlich zur Überführung von Kesselwagen, die in Bornum von einer Fachfirma
repariert und mit neuen Fristen versehen werden. Zusätzlich nutzt die DBG e.V. die Gleise
für Sonderfahrten auf einer "Außergewöhnlichen Strecke".
Zum Einsatz kommt auf der
Strecke die DBG e.V. eigene Dampflok mit der Betriebsnummer 89 7513 und verschiedene
Wagen: 2Ci, 1BRi, 1Pw3i
Ab Derneburg war ausreichender Kesseldruck für
89 7513 angesagt, dieser war für den ausverkauften Sonderzug, auf der leichten Steigung
Richtung Harz, dringenst notwendig.
Diese Sonderzugleistung im Januar ist schon ein Geheimtipp in der Bevölkerung um
Hildesheim, nur so ist zu erklären, dass Kurt Meyer von der DBG e.V. in Bornum
kurzerhand entscheiden musste einen weiteren Personenwagen anzukuppeln.
Der Fahrpreis beträgt 8,- EUR (Hin/Rück) für einen
Erwachsenen.
Zu wünschen bleibt der Erhalt der "Eisenbahn-
Romantik um Derneburg" als interessante Ergänzung von Sonderfahrten in
Niedersachsen, dieses wünscht Bahn-Nostalgie-Reisen auf jeden Fall der Dampfzug-
Betriebs-Gemeinschaft e.V.
Information:
Haltepunkte an der Strecke Derneburg - Bornum:
Derneburg (Han) - Wohldenberg - Nienhagen (Nette) - Schlewecke (Nette) - Bockenem -
Königsdahlum - Bornum (Harz)
Im Hinblick auf Zukunft der historischen
Triebfahrzeuge mit Stuttgart 21 habe ich eine Mail an den Bahnvorstand geschickt mit
folgendem Wortlaut und dem auch an diese Mail angehängten Brief an Herrn Dr. Grube und
Herrn Dr. Kefer:
Zitat:Guten Tag sehr geehrter Herr Dr. Grube und Herr Dr. Kefer,
wie Sie sicher wissen,
können historische Fahrzeuge insbesondere Diesel- und Dampfloks den neuen Tunnel nicht
mehr befahren, was sicherlich sinnvoll ist, aber auch sehr schade ist, dass diese
Fahrzeuge unsere Schwabenmetropole nicht mehr erreichen können. Was bleibt ist,
außerhalb der Stadt sprich z.B. in Bad Cannstatt zu halten oder Stuttgart weiträumig zu
umfahren. Dem könnte man aber mit dem Vorschlag, den ich in dem der Mail angehängten
Brief an Sie angehängt habe, entgegentreten. Sicher ein gewagter Vorschlag aber
vielleicht doch überlegenswert.
Ich würde mich sehr
freuen, wenn von Ihnen eine Antwort bekommen würde, wie immer sie auch ausfallen wird.
Kurz noch zu meiner
Person:
Ich bin
Vermessungsingenieur und seit ca. 25 Jahren in der Bauleitplanung tätig.
Ich bin Gründungsmitglied
des Jugend-Modellbahn-Club e.V. Remshalden
Seit Pfingsten 2010 bin
ich Mitglied bei der DBK Historische Bahn e.V.,
also etwa der Zeit als die
Nebenbahn Schorndorf – Welzheim und da das Teilstück Rudersberg – Welzheim als
Touristik-Bahn wieder in Betrieb genommen wurde.
20.11.2010 - Überführung des VT 08 /
Fussballweltmeisterzug 1954 / von Braunschweig nach Meiningen (91432 -> Meiningen)
Dazu
informiert Bahnaktuell:
Museale Aufarbeitung im AW Meiningen
Hannover-Braunschweig, 19.11.2010 (BA/mb)
Die Deutsche Bahn hat in den letzten Wochen entschieden das der VT 08 eine Aufarbeitung im
Ausbessungswerk Meiningen bekommt. Dafür wird der Triebwagen am 20. November 2010 von
Braunschweig nach Meiningen überführt. Die BSW-Gruppe VT 08 übernimmt dazu die
komplette Überführung.
In Meiningen wird der VT 08 nur eine museale Aufarbeitung bekommen, daß heißt er wird
nicht Fahrtüchtig gemacht. Was danach mit dem "Weltmeisterzug 1954" passieren
soll ist noch nicht bekannt. Ungewiss ist auch ob der Triebwagen wieder nach Braunschweig
zurückkehrt. Der VT 08 wird von einer Baureihe 218 (218374) und einem N-Wagen nach
Meiningen geschleppt.
Vielen Dank für die Bilder der Überführung an Martin Lauth, sowie Susanne und Jens
Gießler. Die Bilder lassen sich mit einem Doppelklick vergrößern.
Die folgenden Zeilen bleiben ohne Kommentar........, in der Hoffnung das sich solch ein
legendäres Fahrzeug wieder mit eigener Kraft auf Gleisen der DB Netz AG präsentieren
kann.
Tradition verpflichtet liebe Deutsche Bahn AG, besonders bei einem TEE der 50er Jahre!
Bildautor Martin Lauth - Ehemalige Bahnhof Buke
Weitere Bilder von Susanne und Jens Gießler -
Einfahrt Oberrohn
Zwei weitere Bilder zur KBS 231 (Salzgitter
Lebenstedt - Derneburg bis Mitte 1984) erhielten wir von Ulrich Twardowski aus Wolfenbüttel, vielen Dank dafür!
Die Bilder zeigen den Bahnhof Salzgitter Lichtenberg mit dem legendären
Triebwagen VT 08.
Beides musste zu Gunsten der Schnelligkeit und Bequemlichkeit weichen!
Sämtliches Bildmaterial zur KBS 231 (Salzgitter
Lebenstedt - Derneburg bis Mitte 1984) wurde unter folgendem
Link veröffentlicht:
Wir suchen weiteres Bildmaterial zur KBS 231 - Planverkehr
und Streckenrückbau. Speziell Lebenstedt, Bruchmachtersen, Fredenberg, Lichtenberg,
Osterlinde, Westerlinde, Luttum und Derneburg.
Der Bahnhof von Salzgitter Lichtenberg in den 80er Jahren
Gratulation zur gemeinsamen Webpräsenz "Bahnland
Sachsen-Anhalt"
Sachsen-Anhalt ein
Bahnland? Diese Frage werden Sie sich sicherlich stellen, wenn Sie die Überschrift auf
dieser Information gelesen haben.
Natürlich ist Sachsen-Anhalt ein Bahnland, und zwar zwischen Innovation und Nostalgie.
Denn die Eisenbahn in Sachsen -Anhalt ist mehr als nur planmäßiger Reise- und
Güterverkehr mit modernen Fahrzeugen, wenn auch das Netz in den zurückliegenden Jahren
insbesondere in den bevölkerungsschwächeren Regionen des Landes stark ausgedünnt worden
ist.
In Sachsen-Anhalt gibt daneben teils namhafte Eisenbahnunternehmen und ehrenamtlich
tätige Vereine, die es sich auf die Fahnen geschrieben haben, Sachzeugen der
sachsen-anhaltischen Verkehrsgeschichte langfristig - möglichst betriebsfähig - zu
erhalten und weiten Bevölkerungskreisen wie Touristen und Technikinteressierten
zugänglich zu machen.
Der Lohn dieser meist ehrenamtlichen Tätigkeit soll es sein, auch unseren Enkeln noch
zeigen zu können, wie unsere Eltern und Großeltern einst zur Arbeit fuhren und reisten.
Um diese Aktivitäten zu bündeln sind im Juli 2010 8 Vereine aus Sachsen-Anhalt
übereingekommen, ihre Veranstaltungstermine untereinander abzustimmen und in
vereinsübergreifenden Medien zu veröffentlichen.
Vorgestellt werden sowohl Bahnen mit historischem Planbetrieb als auch Vereine die
historische Bahnen, Museen etc. betreiben. In der Anfangsphase werden hier die Termine
für Veranstaltungen und Sonderfahrten im Überblick bekanntgegeben. In einer späteren
Ausbaustufe erhalten Sie hier auch einen kurzen Überblick über die betreffenden Bahnen
und Vereine.
Herzliche
Gratulation von Bahn-Nostalgie-Reisen zu dieser gemeinsamen Plattform, mit solchem
Engagement kann die Nostalgie der Nachwelt erhalten bleiben.
Manfred hat seinen kurzen Ruhestand von der Seefahrt, als Bord-Ingenieur auf hoher See,
nicht genießen können. - Manfred ist am 10. Febr. 2006 in seinem Bungalow verstorben -
Seine Modellbahn war bei Landgang das ein und alles. Nach Möglichkeit hat Manfred an
vielen Sonderfahrten teilgenommen, daher waren wir sehr gute Bekannte.
Bei folgenden Modellbahnartikel handelt es sich um Liebhaberstücke, die im Auftrag von
Manfred`s Frau zum Verkauf stehen, K-Weichen u. K-Gleise bitte auf Anfrage Tel. 05341
52910.
Rabattgewährung bei einem Kaufpreis ab 250,- EUR = 5%
Manfred unterwegs auf sämtlichen Sieben Weltmeeren
Info Ostfalen-Courier / Lappwaldbahn /
Kleiner Grenzverkehr
Unser "Kleiner Grenzverkehr" am 17. Oktober 2010
soll in diesem Jahr den Abschluss auf der Lokalbahn Helmstedt - Weferlingen - Haldensleben
geben.
Da zur Zeit am Bahnhof Weferlingen-Zuckerfabrik und die beendeten Sanierungsarbeiten bei
Behnsdorf, mit Schwellentausch, eine positive Zukunft für den Ostfalen-Courier zeigen,
wollen wir ab Mai 2011 den Ostfalen-Courier mehrmals auf Reisen schicken. Im Mai und zum
Vatertag- Einmal mit Dampf und einmal mit Diesel.
Eine mündliche Zusage des EVU Lappwaldbahn spornt uns an, Sonderzüge mit Rundnasen
(Nohab) zu bespannen, zur Zeit ist eine Befahrung mit den schweren sechsachsigen
Maschinen nicht möglich, weiterhin ein kleines Fragezeichen zum Verbleib der Loks, jedoch
gibt Nohabfreund Michael Frick positive Zeichen zum Nohabeinsatz.
Wir möchten allen Freunden des Ostfalen-Courier für die Mitfahrt, oder Befahrung der
Trasse danken, weiterhin spornt uns die Aussage der Lübecker Eisenbahnfreunde auf einer
Sonderfahrt mit einem 628 über Weferlingen an: "Das ist ja interessant hier,
wir wollen auf jeden Fall wieder kommen"
Darum "Auf ein neues 2011" und die letzte Fahrt in diesem Jahr zum "Kleinen
Grenzverkehr"
Mit freundlichem Gruß
Jürgen Elsholz
Bezauberndes Ostfalen, mit der Eisenbahn durch die reizvolle Landschaft der Romanik
Wir fahren auf der Schiene von Helmstedt, über Weferlingen, nach
Haldensleben, der Naturpark Lappwald liegt hinter uns und weiterhin werden wir von weiten
Feldern und schönen Wäldern begleitet.
Ohne große Industrie und Stress führt uns die wunderschöne Nebenbahn "Der
Eiserne Weg" entlang der "Straße
der Romanik", mit Dorfkirchen, Klöster, Dome, Burgen, Häuser und Stadtanlagen.
Freunde der Eisenbahnnostalgie trauern um Ulf Haller,
der durch einen Verkehrsunfall am 01.08.2010 in einem Stuttgarter Krankenhaus an den
Folgen seiner schweren Verletzungen verstorben ist.
Ulf Haller wurde nur 46
Jahre alt.
Ulf
war der Meister unter Sonderzugorganisatoren. Mit der UEF und der dazugehörigen
Dampfschnellzuglok 01 1066 wurden imposante Dampfschnellzugfahrten im In und Ausland
organisiert. www.schnellzuglok.de
Nach einem Stuttgarter City-Bummel wollte sich Ulf Haller von einer Bekannten
in ihrem Mini nach Hause fahren lassen. Zur gleichen Zeit raste Özcan B. mit seinem
5er-BMW die Heilbronner Straße entlang.
Die Polizei: „Er überholte wartende Autos auf einer Linksabbiegerspur,
schoss über zwei rote Ampeln.“ Dann rammte er die Beifahrerseite des Minis, Ulf Haller
starb wenig später in einer Klinik.
2009/2010 - So schön kann die
Heimat sein, ein Wintermärchen in der Tiefen Strasse von Salzgitter Lichtenberg
03.01.2010
- Sonntag Morgen in der Heimat........, in der Tiefen Strasse von Salzgitter Lichtenberg.
Die Nacht hat 25 cm Neuschnee gebracht, welch eine Pracht, viele Nachbarn sind am
Schnee räumen......., man unterhält sich und wir alle stellen uns die Frage "Wann
lag das letzte mal so hoch der Schnee"
Welch eine Pracht und wie schön, viele Fußgänger, keine stinkenden Automobile und
die Menschen kommen sich viel näher.
Zum Schluss der Schneeräumung wird der Fotoapparat aus dem Haus geholt, solch eine
Pracht muss verewigt werden, denn wann wird es wieder einmal richtig Winter......
Die Nachbarin Frau Möller ruft aus dem Fenster und fragt nach Fotoaufnahmen im
Nachbargarten, na klar, warum nicht!
Nicht jeden Tag hat man die Möglichkeit im Nachbargarten zu fotografieren.
Und die Ablichtung im Nachbargarten sollte mich wieder ein wenig schlauer machen.
Was musste ich nach dem Hinweis von Frau Möller sehen, unter dem vielen Schnee versteckt
sich ein Mammutbaum, der mir bis jetzt noch nie aufgefallen war.
Mammutbäume ein Gigant unter den Bäumen, der dickste Baum hat einen Stammdurchmesser von
knapp 13 m, die ältesten dieser Bäume sollen über 3000 Jahre alt sein. Das Gewicht
der größten Bäume beträgt über 2400 Tonnen. Und das 20 Meter von meinem Schlafzimmer,
was für eine schöne Welt.
Info: Mammutbaum
Die folgende Videobildshow zeigt die wunderschöne Schneepracht in der Tiefen
Strasse von Salzgitter, einer schönen Heimat.
Bilder durch anklicken zu vergrößern
Tiefe Strasse, Ecke Pastorengasse, hier ist die Heimat
Der Mammutbaum steht im Nachbargarten bei Familie Möller
DING-DONG, bitte einsteigen und Türen schließen, daß Stuttgarter Rössle -
VT 612 (12.5) startet im Frühjahr 2010 wieder zu Sonderfahrten in ganz Deutschland.
Für
alle, die das Stuttgarter Rössle nicht kennen, es ist neben dem Fussballweltmeisterzug VT
08 der letzte nostalgische VT mit dem Spitznamen "Eierkopf"
Als VT 12.5 wurde der
Dieseltriebwagen seit Anfang der 50er Jahre für den Schnellverkehr in Norddeutschland
eingesetzt. Auf den Namen „Stuttgarter Rössle“ wurde der unverwechselbare Zug vom
damaligen Stuttgarter OB nach seiner gelungenen Restauration getauft.
Rent
a Train – von nah bis fern
Ob kleiner Ausflug oder
große Fahrt: Das “Stuttgarter Rössle” steht für die unterschiedlichsten Reiseziele
bereit. Durch den Dieselantrieb ist das “Stuttgarter Rössle” unabhängig von Strom
und Oberleitung und kann so auch auf romantischen Nebenstrecken reizvolle Landschaften
entdecken.
Schnelles
Nordlicht
Über 20 Jahre verband der
VT 12.5 neben den norddeutschen Städten auch Hamburg mit Kopenhagen, bevor er durch die
Umstellung auf Wagenzüge nur noch im Regionalverkehr eingesetzt wurde. Im Sommer 1985
wechselte der bewährte Oldie schließlich in den wohlverdienten Ruhestand.
Wie
aus dem Ei gepellt
Dass der wegen seines
stromlinienförmigen Designs im Volksmund auch „Eierkopf“ genannte VT 12.5 heute
wieder im Originalzustand erstrahlt, ist den Oldtimerfreunden der BSW-Freizeitgruppe
Stuttgart zu verdanken. In akribischer Detailarbeit restaurierten sie den 4-teiligen Zug.
Das Ergebnis: authentisches 50er-Jahre-Feeling auf jedem der 213 Sitzplätze!
Bahn Nostalgie Reisen
wünscht dem "Rössle" allzeit gute Fahrt auf seinen nostalgischen Reisen in Nah
und Fern.
Die folgende WEB-SITE
informiert rund um den Triebwagen: Stuttgarter
Rössle
Bildveröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der
BSW Gruppe "Stuttgarter Rössle" - H. Czekalla
Hiermit
möchte ich mich im Namen vieler Nostalgiefreunde bei der Dampflok Gemeinschaft 41 096
e.V. aus Klein Mahner/Salzgitter für ihre reichlichen Bemühungen bedanken, ob
finanziell, technisch oder bürokratisch ist es in der heutigen Zeit eher schwer als
leicht, solche Projekte durchzuziehen.
Ich denke mal alle Eisenbahnfreunde in Deutschland, speziell in Niedersachsen können sich
Ende diesen Monat über die kräftigen Kolbenschläge der Lok wieder in ihrer Heimat
freuen.
Über Fahrzeiten wird hier bestimmt bald näheres von dem ein oder anderen FDL kommen, ich
sage nur, herzlich Willkommen 41 096 am 31.10.2009 in der Region Hannover.
Diese Zeilen sind mit dem Vorstand der DG 41 096 abgestimmt.
Auf Drehscheibe Online finden Sie dazu einen Forumbericht
41 096 auf dem Bahnhof Klein Mahner
(Durch anklicken zu vergrößern)
Video 29.10.2009 - 41 096 - 07.40h in Dresden-Cosebaude
Bahnhof Klein Mahner - mal ehrlich gesagt, wer kennt als
Salzgitteraner den Ort Klein Mahner (Ortsteil von Liebenburg), eine Umfrage dazu würde
bestimmt sehr negativ ausfallen.
Aber der Ort Klein Mahner, ca. 7 Kilometer östlich von Salzgitter Bad gelegen, beherbergt
eine Bahnstation, die bis in das Jahr 1856 zurückblicken kann.
Die 1856 von
Braunschweig über Börßum in Richtung Kreiensen herangeführte Staatsbahnlinie berührte
sogar zweigleisig den Ort Klein Mahner.
Mit der Verbindungsstrecke Jerxheim-Börßum entstand 1868 eine durchgehende
Fernverbindung zwischen Magdeburg und dem Ruhrgebiet unter Umgehung von Hannover und
Braunschweig, was besonders den Interessen Preußens sehr entgegen kam. Dazu war Klein
Mahner an die Fernverbindung angeschlossen.
Mit Eröffnung der Strecken Braunschweig - Berlin über Helmstedt und Magdeburg, bzw.
Hannover - Berlin über Stendal nahm die Fernverbindung über die kleine Bahnstation Klein
Mahner ab. Nach Ende des zweiten Weltkriegs brach der Ost-West Verkehr durch die
Grenzziehung praktisch weg, so dass 1968 das zweite Gleis an der Strecke Klein Mahner
entfernt wurde und Vereinfachungen in der Leit und Sicherungstechnik stattfanden.
Am 1. Januar 1976 erfolgte schließlich die Einstellung des Personenverkehrs. Jedoch
wurde die Strecke nicht stillgelegt, stattdessen nutze man sie für den Güterverkehr zum
Bahnhof Klein Mahner, wo eine Kohlenhandlung und das Raiffeisenlager bedient wurden,
weiterhin wurden nicht benötigte Güterwagen der Deutschen Bundesbahn auf der Strecke
abgestellt.
Heute ist die Strecke am Bahnhof Klein Mahner eine Museumsbahnstrecke und wird von der
Tourismus und Warnetalbahn GmbH Wolfenbüttel unterhalten. Zu den Gesellschaftern der
Warnetalbahn gehören Landkreis Wolfenbüttel, Stadt Salzgitter, Samtgemeinde Schladen,
Samtgemeinde Oderwald, Dampflok-Gemeinschaft 41096 e.V. und der Tourismusverband
Wolfenbüttler Land e.V.
Hinsichtlich der Nostalgie wünschen ich dem historischen Bahnhof Klein Mahner noch
reichlich Züge auf den Bahnhofsgleisen, wie Fahrgäste, die dort ein und aussteigen.
Das folgende Bild zeigt die Zuckerfabrik Groß
Mahner mit der zweigleisigen Trasse von Klein Mahner nach Salzgitter Bad im Vordergrund.
Im folgenden werden zwei Bilder von Joachim Heindorf zur Verfügung
gestellt, diese Bilder zeigen den Bahnhof Klein Mahner zwischen 1968 und 1976. Vielen Dank
an Achim dafür.
(Durch anklicken lassen sich die Bilder vergrößern)
Kuriositaeten aus dem Baltikum im Jahr 2009 - Wenn einer
eine Reise tut, dann kann er viel erzählen.
So ging es Frank Peter Schönfeld nebst seiner Ehefrau als Reiseleiterin bei einer
Urlaubsreise in das Baltikum. Das Baltikum ist ein
geographisches und historisches Gebiet in Nordosteuropa, an der Ostküste der Ostsee,
südlich des Finnischen Meerbusens.
Nach Ausdehnung der EU ist die Reise nach
Osteuropa nicht mehr so problematisch, wie noch zur Visumpflicht, aber hinsichtlich der
Fahrt mit dem eigenen Auto, doch noch ein kleines Abenteuer, denn wer weiß ob das Auto
auf der Urlaubsreise nicht unvorhergesehen den Besitzer wechselt.
Speziell die Begegnung der besonderen Art, hat mich bewegt diese Zeilen hier zu
veröffentlichen. Die besondere Art waren MAN (Büssing) Busse der KVG
Braunschweig/Salzgitter in Klaipeda (Litauen). Wohl je nach Interesse des
Fahrers ist der ein oder andere ehemalige Bus aus Niedersachsen besser gepflegt als der
andere.
Herr Schönfeld hat mir die Foto des wohl am Best gepflegten ex-KVG Bus überlassen, der
laut Fahrzielanzeige die Linie 3 Kalnupes G - M Ligonine fährt, ob dort wohl einmal Linie
12 - Salzgitter Bad angegeben war? Bestimmt!
Vielen Dank an Familie Schönfeld für die interessante Verbindung
zwischen Niedersachsen und Litauen.
Streckenfreischnitt auf der Nostalgietrasse Warnetalbahn - Der
folgende Streckenfreischnitt in der Bildshow galt hauptsächlich der Sonderfahrt am
29.08.2009, leider musste die Fahrt durch zu geringe Sitzplatzkapazität zum Charterpreis
abgesagt werden.
Trotzdem war die Streckenbereisung mit Draisinenmann Thomas wieder eine lustige Fahrt,
falls Sie allein, mit Familie, oder einer ganzen Gruppe die Warnetalbahn bereisen
möchten, setzen Sie sich bitte hier über das Impressum mit uns in Verbindung. Je nach
Wunsch der Streckenlänge, bezahlen Sie 5,- EUR pro Person mit der Motordraisine, die
Handhebeldraisine ist wie der Gruppenpreis natürlich günstiger.
Bildshow
zum Streckenfreischnitt auf der Warnetalbahn:
(Ziehen Sie den Mausanzeiger über die Show um verschiedene Steuermöglichkeiten zu
erhalten, zum Beispiel Vollbild und mit der Esc-Taste zurück)
Dioramenbau feinster Art - Wieder einmal hat Wolfgang
Maass mit dem H0 Modellbau des Münsterländer Bauernhof sein Können übertroffen. Worte
sind nichtssagend, schauen Sie sich einfach folgende Bildshow an. Viel Vergnuegen
Alles
rund um Wolfgang seine Bauten finden Sie auf der informativen Hompage: Miniaturwelten
H0 Dioramenbau, der Realität sehr nah:
(Ziehen Sie den Mausanzeiger über die Show um verschiedene Steuermöglichkeiten zu
erhalten, zum Beispiel Vollbild und mit der Esc-Taste zurück)
In Deutschland, speziell in Niedersachsen und Sachsen Anhalt sucht
Bahn-Nostalgie-Reisen Unternehmen mit Interesse an gemeinschaftlicher Werbung für
Nostalgiefahrten.
Beispiel: Die Sonderfahrt kann den Namen ihres
Unternehmens tragen! Weiterhin verbreiten Sie ihrer Kundschaft das etwas andere Event,
oder Sie finden in den Fahrgästen neue Kunden.
Für Gastronomen besteht die Möglichkeit die Fahrgäste auf der Fahrt mit Speis und Trank
zu verpflegen.
Bei erfolgreicher Zusammenarbeit erscheinen wir mit dem Sonderzug gern in ihrer
Region!
Am 16. Juli
hatte die 41 096 aus Braunschweig ihre zweite Probefahrt im Süden von Tschechien, nachdem
eine erste schon im Februar 2009 erfolgreich statt gefunden hat. Für die zweite,
ebenfalls gut verlaufene Fahrt, ging es auf der Strecke zwischen Ceske Velenice und
Majdalena hin und her, dies bei schönstem Sommerwetter. Einige Bilder von der Fahrt hier:
Zweite
Probefahrt
Unter folgendem Link sind Bilder von der ersten Probefahrt veröffentlicht: Erste
Probefahrt
Dann sind wir Eisenbahnfreunde im Raum Braunschweig schon einmal sehr zuversichtlich
auf Fahrten mit der Maschine in unserer Region.
Sonderfahrt mit dem Dampfschiff "Kaiser Wilhelm" - eine
Sonderfahrt mit dem Raddampfer Kaiser Wilhelm war das Ziel in der letzten Juni Woche.
Am Vormittag wollte Petrus den Wolkenhimmel ab Lauenburg an der Elbe nicht aufreißen
lassen, als es dann am frühen Nachmittag in Hitzacker "Alle Mann an Bord und Leinen
los" hieß, wurde die Rückfahrt mit dem 109 Jahre alten Raddampfer von herrlichstem
Sonnenschein begleitet.
Wir wünschen jetzt schon allen Teilnehmern zu der Veranstaltung
Dampf & Dampf am 05.07.09 viel vergnügen, der Raddampfer "Wappen von
Minden" weist eine ähnliche Bauart wie die des Dampfschiff "Kaiser
Wilhelm" auf.
Die Daten der "Kaiser Wilhelm":
Länge ü.a. 57,20m - Breite a.Sp. 4,48 m / ü.d. Radkästen 8,38 m - Tiefgang leer 0,52 m
/ max. 0,95 m - Verdrängung 190 t - Tragfähigkeit 60 t - Liegende
Zweifach-Expansionsdampfmaschine von 1900 zu 168 PSi. Kohlebefeuerter Zweiflamm -
rohrkessel von 1954 mit 12 atü - Zulassung für 350 Fahrgäste. Binnenschiffsregister
Lübeck Nr. 1195 - Amtl. Schiffsnummer 5101270 - Schiffsattest 39 HH
Infobrief / Spendenaufruf - Ende diesen Monats wird
wieder einmal der schon vielen Nostalgiefreunden bekannte Infobrief mit geplanten
Sonderfahrten verschickt.
Aus aktuellem Anlass liegt diesem Schreiben ein Spendenaufruf
für die mit neuen Fristen versehene Dampflok 41 096 / EDV-Nr. 042 096-8 bei.
Für Eisenbahn-Nostalgiefreunde, die nicht im Verteiler der Infopost eingetragen sind,
finden den Spendenaufruf unter folgender PDF-Datei zum Ausdruck:
06 - 07.06.2009 75. Hafengeburtstag in Braunschweig - Am
6. und 7. Juni öffnet der Braunschweiger Hafen anlässlich seines 75. Geburtstages die
Pforten für die Öffentlichkeit. Auf einem Erlebnisparcours mit Aktionen direkt am und
auf dem Wasser können alle Gäste den Hafen und seine Umgebung kennen lernen.
Eine Zeitreise von 1934 bis 2009, Schiffsbesichtigungen, Vorführungen am
Container-Terminal und im Hafenbecken sowie ein buntes Bühnenprogramm mit Live-Musik und
viele weitere Überraschungen warten auf kleine und große Besucher.
Am 6. Juni öffnet der Hafen um 11:00 Uhr während der 7. Juni ab 9:00 Uhr mit einem
Hafenkonzert und Frühstück beginnt, bevor um 12:00 Uhr das 2. Braunschweiger
Drachenbootrennen startet.
Einen besonderen Service bietet DB-Regio am 06.06.09 an. Ab
Braunschweig Hbf fahren Sie bequem mit der Baureihe 648 jeweils um 10:15 Uhr / 12:15 Uhr
und 14:15 Uhr über die Güterbahn zum Hafen. Zu den 3 Hinfahrten gibt es 4 Rückfahrten
11:15 Uhr / 13:15 Uhr / 16:15 Uhr und 18:15 Uhr.
Auf dem Hafengelände besteht zusätzlich die Möglichkeit mit der Hafenbahnlok des VBV
Dampf-Pendelfahrten zu genießen.
06.06.2009 - Resümee der durchaus gelungenen Veranstaltung zum Braunschweiger
75. Hafengeburtstag - Auch wenn der Wettergott den Anschein machte, als wenn die
Sonne an diesem Tag nicht so recht Lust hat zu scheinen, war bis kurz vor Ende der
Veranstaltung das Wetter erträglich.
Auf dem Hafengelände wurde für Eisenbahnfreunde schon reichliches geboten, angefangen
von Draisinenfahrten der DG 41 096 e.V. über Dampfpendelzugfahrten des VBV, bis zu den
sehr interessanten Pendelfahrten von DB Regio zum Hbf Braunschweig.
Weiterhin im Angebot waren mehrere Kinderkarusselle, Schiffsmodelle, musikalisches und
reichlich leckeres für den Gaumen.
Abgerundet haben Schifffahrten auf großen und kleinen Passagierschiffen/Booten das
Hafenfest.
DB Regio-Braunschweig wird die Einnahmen von 3,- € pro Fahrgast einem guten Zweck
spenden, auch wenn der Arbeits und Kostenaufwand für den Tag immens hoch waren.
Einen bewundernden Ausdruck gibt es von mir hier als Webmaster für Herrn Gajus, Chef von
Regio Braunschweig, der den komplett langen Tag die Aufsicht und BÜ-Sicherung für die
Sonderzüge der Baureihe 648 von Braunschweig Hbf zum Hafen und zurück übernahm.
Im folgenden ein Link zu Bildern der Veranstaltung, vielen Dank dafür an Andreas, der
sehr ausführlich auf seiner Webseite den Bahnhof Gliesmarode umschreibt: Bilder
vom 75. Hafengeburtstag in Braunschweig
VBV Hafenbahnlok bei der Ausfahrt aus dem Museumsbahnhof in Klein Mahner
(Doppelklick zum vergrößern)
DB Regio Braunschweig Präsentation sowie Pendelfahrten mit Baureihe 648 zum 75.
Hafengeburtstag in Braunschweig
(Doppelklick zum vergrößern)
Vielen Dank für das Foto an Andreas Lobach mit der Website: Bahnhof
Gliesmarode
08.05.2009 Gleis für Güterverkehr und
Nostalgiefahrten - Lappwaldbahn nimmt wieder Kurs auf Helmstedt -
Normalerweise werden alte Gleistrassen stillgelegt und abgerissen.
Jedoch am 07.05.2009 wurde das Gegenteil bewiesen, die Gemeinde Grasleben bei Helmstedt
hat nun wieder eine Zugverbindung direkt nach Helmstedt.
Bis 2002 ließ die Deutsche
Bahn zwischen Grasleben und Helmstedt Güterverkehr rollen. Danach wurde dieser Verkehr
über Sachsen-Anhalt abgewickelt, die Gleise Richtung Helmstedt lagen still. 2007
übernahm die Lappwaldbahn den Abschnitt: Die Gleise mussten freigeschnitten werden, alle
Brücken und Übergänge überprüft und zum Teil saniert werden.
Gemeindebürgermeister Johannes Nitschke, der von einem Meilenstein für die Kommune
sprach, kann sich noch mehr vorstellen: "Vielleicht müssen die Schüler ja
irgendwann nicht mehr mit dem Bus zur Schule fahren."
Nostalgisch soll es auf der Strecke Grasleben-Helmstedt bald wieder werden: Die
Betreiber planen auch Fahrten mit historischen Zügen. Los geht es mit der Fahrt des
Triebwagens Anton am Sonntag, 17. Mai 2009. Dann heißt es in Grasleben um 10, 13 und
16 Uhr wieder: "Einsteigen und Türen schließen!"
"Es war einmal" - so fängt jedes Märchen an.
Für mich wurde dieses Märchen durch Herrn Frank-Peter Schönfeld war, denn es
war einmal die Bahnstrecke Salzgitter Lebenstedt - Derneburg.
Von dieser
Strecke, die an meinem Wohnort Salzgitter Lichtenberg vorbei lief, hat mir Herr Schönfeld
eine wunderschöne Fotoedition überlassen, dafür vielen Dank an Herrn Frank-Peter
Schönfeld.
Heute möchte ich zwei Bilder von der letzten Planfahrt zum 01. Juni 1984 dank Herrn
Schönfeld veröffentlichen, danach wurde die Strecke für den öffentlichen
Personenverkehr eingestellt und zwei Jahre später von Bruchmachtersen bis Derneburg
abgerissen.
Da die Zeit immer schneller wird, musste die Strecke einer Autobahn weichen, wo einst
Züge ihr Signal am Lesser Weg gaben, rauschen heute PKW und LKW zu ihren Zielen in
Nah und Fern.
(Die Bilder sind durch anklicken zu vergrößern)
Letzte Planeinfahrt von Salzgitter Lichtenberg in den Bahnhof
Salzgitter Lebenstedt
Von Salzgitter Lichtenberg in Richtung Derneburg, kurz hinter dem
Lesser Weg
In Zusammenarbeit mit der Traditionsgemeinschaft 50 3708 e.V. aus
Halberstadt pendelte der alljährliche "Ostereiersuchzug" der DG 41 096 e.V.
dreimal zwischen Klein Mahner und dem Braunschweiger Hbf.
Das Wetter war super, die
Züge gut ausgelastet und die Stimmung aller Beteiligten so sonnig wie der herrliche
Sonnenschein an diesem Ostersonnabend.
Andreas Froböse, von dem auch das rechte Foto stammt, hat eine sehr schöne
Fotosession der Veranstaltung produziert, diese Foto sind unter folgendem Link im DSO zu
sehen, bei Überlastung im DSO bitter später noch einmal probieren: Ostereiersuchzug der DG 41 096 e.V.
Büssing - Anderthalbdecker - Bei diesem Ausdruck werden
ältere Bürger wieder jung und erinnern sich an tägliche Schulbusfahrten in den 60er und
70er Jahren, wo sogar Anderthalbdecker von der KVG in Salzgitter
eingesetzt wurden.
Recht herzlichen Dank an die mit Perfektion arbeitenden
Braunschweiger, wo aus Rost und verbeultem Blech ein imposantes Stück Nostalgie
geschaffen wurde.
Die Braunschweiger Perfektionisten arbeiten mit einem rasanten Tempo, noch
in diesem Jahr (2009) soll der Büssing auf Stadtrundfahrten in Braunschweig gehen.
Herr
Siegfried Färber, hat zu der Aufarbeitung eine informative Homepage erstellt, diese ist
unter folgendem Link zu öffnen: Anderthalbdecker Weiterhin ist Herr Färber von Beruf
Sattler, was somit schon auf originalgetreue Sitzplätze hindeutet!
Rechts die beiden Bilder stammen von Siegfried Färber, vielen Dank dafür!
Hochachtung für die gesamte Arbeit um diesen Bus. Auf jeden Fall werde ich versuchen
diese Nostalgie auch einmal in Salzgitter zu präsentieren und wo wäre der
Anderthalbdecker in Salzgitter besser aufgehoben, als auf seinen alten Einsatzstrecken in
den 70er Jahren.
Dresdner Dampflokfest 2009 - Wieder einmal ein
wunderschöner Tag unter Eisenbahnfreunden, wobei der Tag durch einen PU zwischen Köthen
und Halle(Saale) für die Reisenden des Dampfschnellzug mit 18 201 einen unfreiwilligen,
dreistündigen Aufenthalt in Köthen bedeutete. Im Folgenden nur ein Forumeintrag
aus dem DSO: ?18 201 Magdeburg
Links zum DSO
teilweise durch Überlastung nicht erreichbar, bitte später noch einmal versuchen!
Durch den PU endete vorerst für 18 201 und unseren IC 2033 die Fahrt in
Sachsendorf(Calbe), wo beide Züge nebeneinander standen und knapp 30 Minuten auf
Anweisungen von Fahrdienstleiter und dem Netz der Bahn AG warteten.
Die Anweisungen vom Fahrdienstleiter lauteten dann wie folgt, Dampfsonderzug 18 201
fährt bis Köthen Hbf und wird am Bahnsteig abgestellt, IC 2033 fährt zurück nach
Magdeburg Hbf, um für die geplante Rückfahrt von Leipzig nach Köln im Takt zu bleiben.
Für uns, die wie unser Mitreisender Bundesbahn-Lokführer Olaf Teubert,
zum BW Dresden unterwegs waren, lautete nun die Devise improvisieren, über Köthen,
Dessau, Delitsch, Leipzig ging es nun nach Dresden, wo wir ca. 90 Minuten vor dem
Dampfschnellzug ankamen.
Dazu viele Grüße an zwei nette Beamte der Bundespolizei auf dem Hbf in Leipzig, wo
wir einige Zeit auf den Anschlusszug warten mußten und mein Spruch "Warum
seit Ihr noch nicht Blau" ein super lustiges Gespräch ergab und einige
Details zum PU Köthen - Halle (Saale) erörtert wurden. Die Beamten der Bundespolizei
trugen noch die alte grüne Uniform.
Unbeschrankte Bahnübergänge sind immer wieder eine
Gefahrenquelle - Straße zwischen Walbeck und Weferlingen 16 Stunden gesperrt.
Die
letzte Weihnachtszeit waren für einen LKW-Fahrer sowie der Lappwaldbahn GmbH aus
Weferlingen keine ruhige, gesegnete Weihnachtszeit.
Ein 60-jähriger Lkw-Fahrer war mit seinem Fahrzeug an einem unbeschrankten
Bahnübergang auf den elften Waggon des Güterzuges geprallt. Die Druckluftbremse des
Zuges wurde unterbrochen, die beiden Lokführer hatten erst zu diesem Zeitpunkt den
Zusammenstoß bemerkt, denn der Zug war bereits zu etwa einem Drittel über den
Bahnübergang.
Eine Veranstaltungsempfehlung von Bahn-Nostalgie-Reisen! -
Ende des Jahres 2009 steht höchstwahrscheinlich die Streckenstillegung einer
interessanten und wunderschönen Trasse bevor, es handelt sich dabei um die Rinteln -
Stadthagener Eisenbahn (RStE).
Die Rinteln - Stadthagener Eisenbahn ist in weiten Kreisen von Eisenbahnfreunden
bekannt, stellt sie doch eine Besonderheit dar, bezüglich ihrer geographischen Lage und
Streckenführung im Norden Deutschlands. Sie kann mit Steigungen von 1:57 aufwarten und
überwindet von Rinteln an der Weser bis zum Scheitelpunkt, dem Bahnhof Obernkirchen auf
halber Strecke gelegen, 74 Höhenmeter.
Lesen Sie bitte den gesamten Bericht über die Streckenstillegung unter folgenden Link
und verpassen Sie bitte ab Saisoneröffnung im April 2009 nicht, an den womöglich letzten
Weserberglandrundfahrten teilzunehmen!
Viel Vergnügen wünscht Ihnen dabei Bahn-Nostalgie-Reisen.
mit
diesen Zeilen möchte ich mal wieder Wolfgang Maass, einem guten Freund aus dem
Dioramenbau, zu seinem vor kurzer Zeit fertiggestellten Bauprojekt "Bauna
Logisticzentrum" recht herzlich gratulieren, super Wolfgang, mach weiter so!
Durch meinen 1:1 Bau hatte ich lange keine Zeit für einen Besuch bei Dir, dafür wird
der schon lang angekündigte Besuch schnellstens mit einem kühlen Blonden nachgeholt.
Interessierte an Dioramenbauten finden unter folgendem Link sehr schöne Bilder vom
aktuellen: "Bauna Logisticzentrum"
wie man hier auf der Homepage unter dem Link "Aus dem Leben"
lesen kann, hat es mich ab den 70er Jahren bis in das Jahr 2006 zu großen Fahrzeugen auf
großen Strecken hingezogen.
Als Kraftfahrer in den 70er war natürlich naheliegend, die Arbeitsstelle
im Zonenrandgebiet Salzgitter mit einer Arbeitsstelle in Berlin zu tauschen, natürlich
mit der damaligen Berlinzulage, welche am Monatsende einen sehr guten Lohnstreifen ergab.
Natürlich gab es in Berlin viele interessante Speditionen wie TTB oder
RWFK, mich zog es jedoch zum Millionenschulze, besser bekannt unter der Spedition
Friedrich Schulze - Berlin Mariendorf.
Zum größten Teil wurde bei Schulze dem
Kraftfahrer eine Sattelzugmaschine zugewiesen, die er dann auch nur allein gefahren ist.
Von zig Tankaufliegern auf dem Schulzestandort Ullsteinstrasse in Berlin, wurden
Frankreich - Italien - Polen - Benelux und natürlich Westdeutschland bedient, damit es am
Wochenende nach Salzgitter ging, wurde aus der Ordensmeisterstrasse, wiederum ein
Schulzestandort in Berlin, ein Kühlkoffer geholt, dieser wurde in Hannover bei der Firma
Sprengel entladen und bei Wellpappen-Timm in Northeim mit Kartonage für Berlin zurück
geladen.
Da nun als Rückweg nur der Grenzübergang Helmstedt zur Verfügung stand, war das
Wochenende mit Sattelzugmaschine 245 und Kühlkoffer, mit Abstellung in Salzgitter, gar
kein Problem und von den Disponenten bei Schulze gern gesehen.
(Bilder lassen sich durch anklicken vergrößern)
Mit den Tankaufliegern wurden natürlich nur Lebensmittel gefahren, wie
Destillat für Kornbrennereien (Z.B. Beerenzen) Kakaobutter oder flüssige Schokolade.
Schokolade
wurde nur in der hinteren und vorderen Kammer des Dreikammer Tankauflieger gefahren, für
die schwere Masse der flüssigen Schokolade reichten zwei Kammern aus. Für Transporte von
Apfelsaft aus der früheren DDR und Polen wurden natürlich sämtliche drei Kammern
benötigt.
Trotz Schwallwände in den Tankkammern hatte der Transport der schweren Masse von
Schokolade für den Fahrer einen netten Nebeneffekt und zwar gab die Masse nach einer
leichten Abbremsung des Sattelzuges in den Kassler-Bergen oder vor roten Ampeln deftige
Stöße dem ganzen Fahrzeug, wie natürlich auch in den Rücken des Fahrers.
Natürlich ist keiner unfehlbar und dieses mal sogar zu zweit.
Bei
diesem Unfall waren Manfred und ich auf dem Weg von Hannover nach Hattersheim, bei
Frankfurt a.M., als im morgendlichen Berufsverkehr, ein von der Raststätte Wetterau
auffahrender LKW uns die Vorfahrt nahm.
Da ich zu dem Zeitpunkt in der oberen Koje lag, höre ich teilweise in der heutigen
Zeit nachts noch Manfred seinen lauten Aufschrei "Halt dich fest",
ansonsten wäre ich wohl durch den Aufprall schlafend in die Scheibe geflogen und
mit der Scheibe dann wohl auf den vorderen LKW??
Nun wird sich bestimmt der ein oder andere fragen, warum steht dieses hier unter
"Aktuelles"
Nachdem ich erfahren habe, dass nun auch in unserem prächtigen?? deutschen Land die
Spedition Friedrich Schulze Insolvenz anmelden musste, sage ich mir "So
langsam tut's weh !!!!!!!!!"deutscher Staat
Einen Bericht zu der Insolvenz finden Sie unter folgendem Link: Der Tagesspiegel
Es geht um 140 360-9. das war eine orientrote 140 mit umlaufenden
Griffstangen und in einem hervorragenden Zustand.
Die Lok ist anno 2003 in Seelze z-gestellt worden und auch von Seelze aus
auf die Reise zum Bender (Verschrottung) gegangen. Die Spur verliert sich leider in Hamm
Rbf...in Opladen ist die Lok nie angekommen. In der 140er Szene geht das Gerücht herum,
die Lok ist in Hamm aus dem Zug geholt worden und irgendwo sicher hinterstellt worden.
Nachtfahrt im Führerstand. Kilometer um Kilometer. Mit bis zu Tempo 300.
Hochkonzentriert starren die Lokführer in die Dunkelheit, und kämpfen mit der
Müdigkeit. Bei der Bahn ein Tabuthema über das öffentlich nicht geredet wird. Doch ein
Lokführer erzählt uns verdeckt, wie schwer es häufig fällt, wach zu bleiben.
O-Ton,
Lokführer, nachgesprochen: »Ich bin häufig derart übermüdet, sei es in den
frühen Morgenstunden, sei es am späten Abend oder in der Nacht, dass ich häufig
während der Fahrt kurzzeitig einschlafe. Das ist nicht nur ein Problem meinerseits, ich
weiß es von vielen Kollegen. Denen geht es leider nicht anders.«
Am 24.08.2008 veranstaltete die BSW Freizeitgruppe VT 08 eine
Abschiedsfahrt für die Baureihe 614. Die Baureihe 614 wurde ab 1975 werksneu in
Braunschweig stationiert und kam auf vielen Strecken im östlichen Niedersachen im Nah-
und Eilzugdienst zum Einsatz. Neben Braunschweig gab und gibt es die Triebwagen nur im
Nürnberger Raum. Nach über 30 Jahren stehen sie nun unmittelbar vor der Ausmusterung.
Tja, wie fing alles an, also der Lokführer bekam wie auf dem oberen, rechten Bild zu
sehen, einen Anruf aus der Lokleitung, er solle sofort im BW (Bahnbetriebswerk)
erscheinen. Nach Auftragserteilung erhielt er noch die Bedienungsanweisung für die
Dieseltriebzüge 614, 624 und 634, aus der Bedienungsanleitung ein kleiner Auszug auf dem
zweiten Bild.
Das war nun die Einführung in das Tagesprogramm, welche jedem Fahrgast auf seinem
Sitzplatz vorlag.
Während des warmlaufen der beiden 614 Motore, war nun eine Aufgabe des
Lokführer, die Fahrzielanzeige des Triebwagen einzustellen, was natürlich für jeden
Fahrgast auf dem Bahnsteig sehr wichtig ist, heute war es nur der einmalige Code 0003 für
"Sonderzug", ansonsten muss bei Planfahrten jede Relation neu eingegeben werden.
Baureihe 614 (BR 614) im Detail/dreiteilig:
Gelieferte Züge
insgesamt:42 Stück
Baujahre:von 1971 bis 1976
Fahrzeuglänge: 79,460 mm über Puffer
Fahrzeuggewicht: ca. 124 Tonnen
Antriebsleistung:2 x 610 PS
Kraftübertragung:Voith Hydraulikgetriebe
Höchstgeschwindigkeit:140 km/h
Durchschnittsverbrauch:50 – 60 Liter/100 km pro Motor
Auf dem linken Bild wurde der 614 für einen Wechselrichtereinbau vor die
Werkstatt des BW gefahren, der Wechselrichter ist für die zusätzliche 220 Volt
Kühltruhe vorgesehen.
Im folgenden einige Informationen über die Fahrstrecke vom
24.08.2008.
Nach der Abfahrt im Braunschweiger Hbf befuhren wir die historische Strecke der
Braunschweiger Südbahn. In diesem Abschnitt wurden am 06.11.1838 erste Probefahrten mit
zwei Lokomotiven der Firma Forester & Co aus Liverpool durchgeführt. Ab dem Abzweig
Leiferde befahren wir die erst 1956 eröffnete Strecke nach Salzgitter Bad. Überwiegend
gerade und ohne höhengleiche Bahnübergänge trassiert, verkürzte diese Neubaustrecke
den Weg nach Kreinsen von bisher 88 Kilometer auf jetzt nur noch 72 Kilometer. Die alte
Strecke verlief ab Abzweig Leiferde über Wolfenbüttel - Börßum nach Salzgitter Bad.
Kurz vor Salzgitter Bad treffen wir wieder auf die alte Strecke der
Braunschweiger Südbahn (Fahrtrichtung links), die inzwischen von den Zügen der
Warnetalbahn als Museumsstrecke genutzt wird.
Über Salzgitter Ringelheim, Seesen und
Bad Gandersheim erreichen wir den Bahnknotenpunkt Kreinsen. Kreinsen, früher
"DER" Umsteigebahnhof für viele Braunschweiger auf der Fahrt in den Süden, hat
seit Inbetriebnahme der Nord-Süd-Schnellfahrstrecke seine eigene Bedeutung weitgehend
verloren. An langen Bahnsteigen stehen etwas verloren nur noch kurze Triebwagen oder Züge
mit Doppelstock. Von besseren Tagen kündet das stattliche Empfangsgebäude, welches
weitgehend leer steht.
Weiter geht unsere Fahrt. Kurz hintereinander wird erst die alte Nord-Süd
Eisenbahnstrecke und anschließend die Leine überquert. Nach der Fahrt durch den
Ippensener Tunnel (205m) steigt die Strecke beständig an. In Fahrtrichtung links erkennt
man die Burg Greene und zur rechten bietet sich, soweit es der Bewuchs am Gleis zuläßt,
ein schöner Blick in das tief unter uns liegende Leinetal. In einem leichten Linksbogen
geht es hinein in den Naensener Tunnel (884m), dessen westliches Ende, Dank schnurgerader
Streckenführung, schon an dem immer größer werdenden Tunnelausgangslicht zu erkennen
ist. Die 1864 eröffnete Strecke hat ihre überregionale Bedeutung längst verloren. Das
zweite Streckengleis ist weitgehend abgebaut worden. Reste davon sind, mal rechts, mal
links gelegentlich zu erkennen.
Hier soll an die damalige "Wichtigkeit" der
befahrenen Strecke erinnert werden! Die Strecke entwickelte sich gut, 1865 wurde die
Bahnstrecke Kreinsen-Altenbeken als westlicher Anschluss Richtung Ruhrgebiet in Betrieb
genommen, 1868 folgte die Verbindung von Börßum nach Jerxheim an die damaligen
Bahnverbindung Braunschweig - Wolfenbüttel - Jerxheim - Oschersleben - Magdeburg. Damit
war diese Verbindung eine "Wichtige" Ost - West Strecke von Berlin in das
Ruhrgebiet geworden.
Beim Bau der Strecke wurde seinerzeit gefordert, daß die Bahn durchgehend auf dem
Gebiet des Herzogtums Braunschweig angelegt wird. Dadurch kam es zu einer Streckenführung
durch das nur dünn besiedelte Gebiet, was sich bis heute in nur spärlichen
Fahrgastaufkommen niederschlägt. Über Vorwohle und Stadtoldendorf fahren wir weiter und
passieren kurz darauf den ehemaligen Bahnhof Deensen-Arholzen, für alte Lokführer ist
dieses der Punkt die Fahrstufe herunter zu drehen, ab hier ist ein starkes Gefälle hinab
in das Wesertal gut zu erkennen. Um die zulässigen 100 km/h nicht zu überschreiten, ist
ein mehrmaliges Nachbremsen des Triebwagens erforderlich. Am Ende der Gefällstrecke
empfängt uns der Bahnhof Holzminden mit seinem sehenswerten Empfangsgebäude und einem
Fotohalt.
Nach der Weiterfahrt wird kurz darauf die Landesgrenze zu
Nordrhein-Westfalen passiert. Wenig später überqueren wir die Weser und haben in
Fahrtrichtung rechts einen schönen Blick auf die Gebäude des Klosters Corvey. Über
Höxter gelangt unser 614 nach Ottbergen, bis 1976 Heimatbetriebswerk für
Güterzugdampflokomotiven der Baureihe 44, Dreizylinder-Giganten mit ihrer
gewaltigen Kraft, auch genannt Jumbos. Die Gleisanlagen des Bahnhofs Ottbergen wurden, wie
auch in den meisten anderen Stationen entlang unserer Fahrstrecke, in den letzten Jahren
stark zurückgebaut und bieten oft einen trostlosen Anblick. Die noch vorhandenen
örtlichen Stellwerke werden im Herbst außer Betrieb genommen und durch ein
elektronisches Stellwerk in Göttingen ersetzt.
Unser 614 bewegt sich nun in "Fremden Gelände". Seit einigen
Jahren wird der gesamte Schienennahverkehr durch die Nord-West-Bahn abgewickelt. Nur am
24.08.2008 besucht unser "Oldie" noch ein letztes mal sein früher alltägliches
Einsatzgebiet. Hinter Bad Driburg wird der Reelser Tunnel (246m) durchfahren. Im Bahnhof
Langeland mit seinen mechanischen Signalanlagen treffen wir auf die aus Hannover kommende
Strecke. Nun geht es hinein in den 1632 Meter langen Rehbergtunnel, einer zu
Dampflokzeiten gefürchteten engen und rußgeschwärzten Röhre. Direkt hinter der
Tunnelausfahrt beginnen die Anlagen des Bahnhofs Altenbeken. Bekannt wurde der Ort
besonders durch das 1077 Meter lange Altenbekener Viadukt, daß wir kurz nach der
Bahnhofsausfahrt befahren.
In starkem Gefälle geht es nun hinab nach Paderborn und über Salzkotten
und Geseke erreichen wir Lippstadt. Dort lotst uns ein Lokführer der Westfälischen
Landeseisenbahn auf das Gelände der WLE, dem Bahnhof Lippstadt Nord. Dort steht der
Betrieb zur Besichtigung offen. Die Rückfahrt am späten Nachmittag erfolgt bis zum
Bahnhof Langeland über dieselbe Strecke wie auf der Hinfahrt.
Ab Paderborn folgen wir dem Weg der S-Bahn Hannover, deren Züge uns als
S5 nun öfter begegnen werden. Über Steinheim und Bad Pyrmont erreichen wir wieder
Niedersachsen, überqueren bei Emmerke die Weser und legen in Hameln eine kurze Pause ein.
Der Bahnhof Hameln ist als sogenannter Keilbahnhof angelegt. Zwischen der von Löhne und
Altenbeken kommenden Strecken liegt das Bahnhofsgebäude mit seinen Bahnsteigen wie ein
Keil hineingezogen. Die nächsten Stationen sind Bad Münder und Springe wo wir dem 614
freien Lauf lassen. Hinter Springe befand sich seit 1887 der Haltepunkt
"Kaiserrampe", von hier aus erreichte der deutsche Kaiser sein Jagdschloss im
Saupark Springe. Die Station wurde letztmals 1912 von Kaiser Wilhelm dem Zweiten genutzt.
Über Ronneberg fahren wir auf der 1872 angelegten Strecke bis zum Bahnhof Hannover
Linden. Dort wechselt unser 614 auf die rechts parallel laufenden Gleise der Hannoveraner
Güterumgehungsbahn.
Die Güterumgehungsbahn entstand vor knapp einhundert Jahren als Verbindung zwischen
den Rangierbahnhöfen Seelze westlich und Lehrte östlich von Hannover. Die Strecke
verläuft in Dammlage durch das südliche Stadtgebiet Hannovers und umgeht so den
Knotenpunkt Hannover Hauptbahnhof. Die Sicht von "Hannover von hinten" wird den
Fahrgästen durch Schallschutzwände leider inzwischen meist verwehrt. Nach der Fahrt
durch die sogenannte "Westgruppe" des Bahnhofs Lehrte, erreicht der 614 im
Personenbahnhof Lehrte die Haupthahn nach Braunschweig.
Über Peine geht es jetzt in flotter Fahrt heimwärts, wenn das
elektrische Stellwerk in Hannover, nicht einen Güterzug vor uns auf die Strecke geschickt
hätte -smile-. Die Verbindung Hannover - Braunschweig besteht seit 1844 und gehört zu
den ältesten Bahnstrecken Deutschlands. Zwischen Woltorf und Sierße sind noch heute in
Fahrtrichtung rechts (BS) Grenzsteine zu erkennen, die den Verlauf der Grenze zwischen dem
Königsreich Hannover und dem Herzogtum Braunschweig markieren. Kurz nach der Vorbeifahrt
an unserem Bierlieferanten .......... endet unsere Fahrt wieder im Braunschweiger
Hauptbahnhof.
Carsten Niehoff, zuhaus am Deister, fotografierte unseren 614 am 24.08.2008 kurz vor dem Esig Weetzen, vielen Dank Carsten! Deisterstrecke
NORDHARZ. Ein neues Konzept soll die Warnetalbahn GmbH aus der Krise führen. Das teilt
der neue Geschäftsführer Kai Edelmann auf Anfrage mit. Grund für die Probleme sind
nötige Sanierungsarbeiten an der Werlaburgdorfer Brücke und der Lok sowie das fehlende
Geld.
Es gehe darum, die Warnetalbahn touristisch besser in Szene zu setzen, sagt dazu Schladens
Samtgemeindebürgermeister Andreas Memmert. Um die Bahn zu retten, hätten jetzt „Touristiker
und Wirtschaftsförderer“ von Stadt und Landkreis Wolfenbüttel, Samtgemeinde Schladen,
Stadt Salzgitter, außerdem die Dampflokgemeinschaft und Edelmann gemeinsam Ideen
entwickelt.
So wird die Samtgemeinde Schladen einen ILEK-Antrag für Arbeiten an der Strecke stellen.
Außerdem will die Dampflokgemeinschaft Draisinenfahrten anbieten. „Das bringt
einerseits Einnahmen für die Sanierung der Lok und auch eine größere Bekanntheit“,
sagt Memmert. Woanders seien solche Fahrten „der Renner“. Gedacht seien sie für
Einzelpersonen ebenso wie für Betriebs- oder Familienfeiern. In der nächsten Zeit solle
auch die Kooperation mit den Braunschweiger Verkehrsfreunden intensiviert werden.
Zukunftsmusik ist die Realisierung zweier weiterer Ideen. So sollen die historischen
Bahnhöfe Vienenburg und Börßum miteinander verbunden und eine Anbindung an
Werlaburgdorf geschaffen werden. Außerdem soll es Fahrten von Salzgitter bis
Werlaburgdorf geben, von wo die Fahrgäste mit Kutschen oder mittels geführter
Wanderungen zur Pfalz Werla gelangen könnten.cb
Mit dem Esslinger Triebwagen kreuz und quer über Braunschweiger Gleise
11.04.2008 Mit der Ibse und dem Esslinger Triebwagen der Lappwaldbahn ging es
von 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr am gestrigen Freitag kreuz und quer über Braunschweiger
Gleise.
80 Eisenbahner / Eisenbahnfreunde aus Deutschland, England und der Tschechei schauten sich
aus Sicht der Schiene die umfangreichen Gleistrassen in Braunschweig an!
Der schwäbische Modelleisenbahnbauer Märklin wird kurz vor seinem 150-jährigen
Jubiläum von einer schweren Managementkrise erschüttert. Führungskräfte aus nahezu
allen Bereichen des Unternehmens – Entwicklung, Personal, Vertrieb und Finanzen
– haben das Unternehmen verlassen oder angekündigt, dies zu tun. Und während
bei der Belegschaft eisern gespart wird, streichen Berater Millionenhonorare
ein. Weiteres unter: Die Finanzchefin wird vor die Tür gesetzt, der
Entwicklungschef muss die Dienstwagenschlüssel abgeben
Thomas, der beste Lokführer bei DB Cargo, wie es seine Tochter hier im
Gästebuch schreibt, sowie für mich einer der lustigsten Lokführer, hat mal wieder in
der BSW Freizeitgruppe eine E-Mail mit lustigen Anhang versendet. Hier zum anklicken
im PDF Format: Strafzettel /3 Seiten
Als Nostalgiefreund geht Thomas hoffentlich nicht ab und zu zu weit , da er
die schöne gute alte Nostalgie-Eisnbahn, durch DB Cargo, nach Opladen zum
zerlegen/verschrotten bringt.
Aber Thomas, datt geht schon in Ordnung! Hauptsache wir dürfen den VT 08 behalten, bis
bald meen Jung!